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Neue Ausstellung in der Kunsthalle Dresden: Ein Dialog zwischen Bai Di und A.R. Penck. Bai Di und A.R. Penck. Zwischen diesen beiden Künstlern liegt ein halbes Jahrhundert Geschichte und Erfahrung.

Zählte er in den 1980er Jahren zu den Stars der neuen gesamtdeutschen Malerei, war sie noch nicht einmal geboren. Und während sich in diesen Tagen der erste Todestag des Dresdner Universalgenies nähert, gilt sie nun als Vorbild junger chinesischer Maler-Avantgarde. Gerade wegen dieses spannenden Kontrasts werden Anfang Mai erstmals ihre Werke gemeinsam in der Kunsthalle Dresden ausgestellt. „Bai Di und A.R. Penck – Ein Dialog über ein halbes Jahrhundert“ zeigt die Schaffenskraft zweier Künstler, deren Mut und Wagnis oft größeren Einfluss auf das Werk haben kann als die Kreativität selbst. 

Bai Di wurde 1986 in Beijing geboren. Mit 24 Jahren absolvierte sie die Central Academy of Fine Arts in Beijing. Statt der 2000 Jahre alten chinesischen Tradition zu folgen, entsagt sie der Tuschemalerei auf Reispapier und Rollbild, bringt stattdessen lieber Öl auf die Leinwand. Schon während ihres Kunststudiums wurde Bai Di in ihrer Heimat mit zahlreichen Preisen für Nachwuchskünstler ausgezeichnet. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen - erst in China und bald auch in Europa, wo ihre Werke bereits in Wien und Hamburg gezeigt wurden. Heute lebt und arbeitet Bai Di sowohl in Hamburg als auch in Beijing.

Der 1939 in Dresden geborene Künstler A.R. Penck war Autodidakt, er wurde mit seinen Bildern weltberühmt. Seine gewählte Kunstform waren vor allem grafische Symbole und Kürzel, die an Jahrtausende alte Höhlenmalerei und Kalligrafie erinnern. Von der Stasi ausspioniert und später ausgebürgert, weil er sich für die Abschaffung der deutsch-deutschen Grenze sowie für die Dissidenten Rudolf Bahro und Robert Havemann einsetzte, lebte und arbeitete er dann in Kerpen, London und Dublin. 1995 wurde auf dem Dach des art’otel dresden Pencks 2,5 Tonnen schwere, 6,4 Meter hohe Bronzeplastik „Standart T (x)“ aufgestellt. Außerdem wird im Hotel eine dauerhafte Penck-Ausstellung von 694 Skulpturen, Grafiken und Gemälden gezeigt.

Roger Schwinkendorf, Operations Manager im art’otel dresden: „In der Ausstellung sind die Werke zweier Künstler vereint, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Sie lagen 50 Jahren auseinander, wuchsen in unterschiedlichen Systemen auf und erwarben ihre künstlerischen Fähigkeiten auf völlig unterschiedlichen Wegen. Und doch haben sie viele Gemeinsamkeiten. Beide sind und waren völlig unangepasst, wagemutig und in die Freiheit verliebt. Beide widersetzten sich den Erwartungen von außen und schufen sich eine eigene künstlerische Handschrift mit einem echten Spannungsbogen. Wir sind stolz, dass wir diese außergewöhnliche Ausstellung zeigen dürfen.“

„Bai Di und A.R. Penck – Ein Dialog über ein halbes Jahrhundert“ in der Kunsthalle im art’otel dresden, Ostra-Allee 33, 01067 Dresden. Die Ausstellung wird am 4. Mai 2018 18:30 Uhr eröffnet und ist für jedermann zu sehen. Der Eintritt ist frei. Die Kunsthalle ist nach Verfügbarkeit geöffnet.

Das art’otel dresden ist eines der beliebtesten 4-Sterne-Hotels im Herzen Dresdens. Es liegt – ideal für Geschäfts- und Freizeitreisende – nur fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. In unmittelbarer Nähe befinden sich beliebte Sehenswürdigkeiten wie Zwinger, Semperoper und Frauenkirche. Es verfügt über 174 Zimmer und Suiten sowie das „FACTORY Restaurant & Bar“ und die Kunsthalle.

 

https://www.artotels.com/dresden-hotel-de-d-01067/gerdrart/events/kunsthalle/detail